Franz Radziwill in der Ausstellung “Magic Realism Art in Weimar Germany 1919-33” in der Londoner TATE zu sehen

In diesem Jahr liegt der Beginn der Ära der Weimarer Republik rund hundert Jahre zurück. Am 9. November 1918 wurde die Republik offiziell ausgerufen. Die Tate Gallery nimmt das Datum zum Anlass für eine Ausstellung über die künstlerischen Reaktionen auf den Ersten Weltkrieg. “Magic Realism” widmet sich konzentriert den in der Zeitspanne 1919 bis 1933 produzierten Werke aus der Sammlung von George Economou. Die Ausstellung zeigt eine Übersicht von Beispielen der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus. Die Übergänge dieser beiden Stilrichtungen sind fließend. Die Darstellungen reichen von kalter Wahrhaftigkeit bis zu unheilvollen Prophezeiungen. Neben Werken bekannter Künstler wie Otto Dix und George Grosz wird das großformatige Gemälde „Gespräch über einen Paragraphen“ von Franz Radziwill aus dem Jahr 1929 gezeigt. Radziwill hat es im Jahr 1960 überarbeitet, aber das wesentliche Motiv blieb erhalten. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Juli zu sehen. Begleitend wird ein Katalog angeboten. Mehr Informationen unter https://www.tate.org.uk/whats-on/tate-modern/exhibition/magic-realism

  Besucher in der Tate, Foto: Kalr Heinz Martinß